

Intensiv Spanisch lernen in Kombination mit einem Praktikum in kanarischen Luxus-Hotels? Unsere Austauschprogramme lassen viele Wünsche wahr werden.
Durch das breite Kooperationsnetzwerk mit europäischen Schulen bieten wir unseren Assistenten europäische Austauschprogramme an.
Neben dem Empfang und der Betreuung ausländischer Schüler, bei denen unsere Aus- und Weiterzubildenden eine wesentliche Rolle spielen, können die erlernten Fremdsprachen auch im europäischen Ausland an unseren Partnerschulen gefestigt werden.
Zum Beispiel:
Projekt Kanaren mit der Hecansa Hoteles Escuela de Canarias:
- 4 Wochen Intensivsprachkurs Spanisch
- Anschließend 8 Wochen Praktikum in First-Class-Hotels auf Teneriffa und Gran Canaria
Für alle durchgeführten Austauschprojekte bemühen wir uns um Fördermittel der Europäischen Union.

Unsere Assistenten für Hotelmanagement nach dem erfolgreichen Sprachkurs
Für 29 Schüler und Schülerinnen der SRH Hotel-Akademie Dresden ging dieser Traum unter der kanarischen Sonne wieder in Erfüllung.
Los ging unser dreimonatiges Abenteuer mit einem Sprachkurs an der Hecansa Hotel Escuela in Santa Cruz de Tenerife. Neben „¡Hola! ¿Qué tal?“ lernten wir auch fachspezifisches Vokabular, welches uns auf unser 8-wöchiges Praktikum vorbereiten sollte. Allerdings war nicht nur lernen angesagt. In unserer ersten Woche stand ein Ausflug in den Süden der Insel auf dem Plan. Wir besuchten eine 5-Sterne-Hotelanlage, die uns natürlich in spanischer Sprache nähergebracht wurde. Wir waren beeindruckt davon, wie die Luxushotelerie aussehen kann und die Spannung und Aufregung auf das eigene Praktikumshotel wurde immer größer. 2 Wochen später fuhren wir dann zum Pico del Teide, dem höchsten Berg der Insel Teneriffa und Spaniens. Von der obersten Besichtigungsplattform aus konnten wir die Nachbarinseln Gran Canaria sowie La Gomera sehen. Die Landschaft, die uns umgab, erinnerte an den Mond.
Nachdem wir dann die ersten 4 Wochen hinter uns gebracht hatten, mussten wir uns voneinander verabschieden, denn alle machten sich auf den Weg in die Hotels. Die Aufregung war groß, denn niemand wusste, was einen erwarten würde. Einige Hotels waren neu in das „Kanarenprojekt“ aufgenommen wurden, sodass es keine Schüler gab, die einem Auskünfte zu dem geben konnten, was einen erwarten würde. Des Weiteren wussten wir nicht, inwiefern die Spanier Wert auf Komfort und Sauberkeit in ihrem Zuhause legen.
Alles in allem hatten wir aber sehr viel Glück. Die Wohnungen waren sauber und einige teilten sich ihr neues Heim mit anderen Praktikanten aus der ganzen Welt. So war neben dem Arbeiten auch das Kennenlernen neuer Kulturen möglich. Den Großteil unseres Praktikums absolvierten wir im Service, d.h. an der Bar oder im Restaurant. Einige hatten auch die Chance in andere Abteilungen, wie die Rezeption, reinzuschnuppern.
Nach 12 anstrengenden, wunderschönen, warmen Wochen mit neuen Freunden traten wir dann wieder die Heimreise an. Mit im Gepäck: viele neue Erfahrungen, einen größeren spanischen Wortschatz und die Gewissheit, alles richtig gemacht und an dem Projekt teilgenommen zu haben.
Von Beatrice Runow und Sandra Bruß, Assistenten für Hotelmanagement im 2. Jahr

Am Sonntag den 21. Juni landeten wir am Flughafen von Santa Cruz, der Hauptstadt Teneriffas. Unser Lehrer und persönlicher Freund Miguel Falcon begrüßte uns herzlich in seiner Heimat. Nach dem Bustransfer zur Hescansa Hotelfachschule, bezogen wir unsere komfortable Unterkunft. Da an diesem Tag das entscheidende Fußballspiel der ortsansässigen Mannschaft C.D. Tenerife war, lud uns Miguel zu einem Besuch in das Stadion ein. Dieses Angebot nahmen einige unserer Mitreisenden war, und bekamen so einen ersten Einblick in die aufbrausende spanische Mentalität.
Nach einem reichhaltigen Frühstück, begann um 9 Uhr der Unterricht in unserem klimatisierten Klassenraum. Miguel heißte uns willkommen auf Teneriffa und schockte uns zu gleich mit einem Test. Dieser sollte dazu dienen unseren Wissensstand festzustellen. Nachdem wir alle unsere Spanischkenntnisse zum Besten gegeben hatten, und im schuleigene Restaurant Mittag gegessen hatten, führte uns Miguel durch die Schule und das angrenzende Hotel. Nach Schulschluss, nutzen einige die Gelegenheit die Stadt zu erkunden, andere wiederum hielten eine typisch spanische Siesta. Am Abend kamen wir alle auf der Dachterrasse zusammen um über unser erlebtes zu berichten.
In den darauf folgenden Tagen, lehrte uns Miguel alles Wichtige über die Sprache, Mentalität und sonstige Eigenheiten der Spanier. Des Weiteren unternahmen wir zahlreiche Ausflüge über die Insel, wie zum Beispiel auf den Teide, den höchsten Vulkan der Insel. Unsere schulfreie Zeit nutzten wir um uns am Strand zu bräunen, in der Stadt zu shoppen oder einfach in der Unterkunft zu entspannen. Wir saßen nicht nur auf der Schulbank, sondern arbeiteten jeden Freitag in verschiedenen Bereichen des Hotels. So hatten wir die Möglichkeit Erfahrungen in der Bäckerei, im Housekeeping, in der Küche sowie im Service zu sammeln. Wenn wir Fragen hatten oder Hilfe benötigten stand uns Miguel jeder Zeit Rat und Tat zur Seite. Zudem zeigte er uns die einzigartigen Sandstrände von Teneriffa.
Nach knapp vier Wochen Unterricht stand die spanische Prüfung an. Durch den Intensivspanischkurs fühlten wir uns alle sehr gut vorbereitet, und bestanden die Prüfung mit Bravur. Nachdem wir unsere Prüfungsergebnisse erhalten hatten, machten wir ein Stadtspiel, bei dem uns Miguel einen Ort in der Stadt nannte, wo er sich befand und wir ihn finden sollten. Wir machten uns auf ihn in einer der größten Städte der Kanaren zu finden, ohne eine Ahnung zu haben wo genau er ist, aber durch unsere guten Spanischkenntnisse erreichten wir unser Ziel schnell. Als wir alle in dem von Miguel gewählten Café eintrafen gab er uns zur Belohnung ein Erfrischungsgetränk aus. Dies war der letzte Tag an dem wir als Gruppe mit Miguel zusammen saßen, denn bald darauf fuhren bzw. flogen wir zu unseren Praktikumshotels in Teneriffa, Fuerteventura und Lanzarote.
Als wir in unseren Hotels eintrafen, war es schon eine sehr ruhige Zeit, da jeder anfangs nur seine 2 Mitschüler kannte. Jedoch änderte sich dies schnell, da viele von uns schon in den Anfangstagen Kontakt zu anderen Praktikanten und spanischen Mitarbeitern knüpften. Da Spanier durch ihre Mentalität sehr freundlich und offen sind, entstanden schnell enge Freundschaften. Während unseres Praktikums wurden wir sehr vielfältig eingesetzt und lernten viel für unser künftiges Berufsleben dazu.
Wir können dieses Projekt nur jedem empfehlen und ans Herz legen, da wir während der 3 Monate sehr viel gelernt haben. Wir haben festgestellt, dass es in Spanien sehr anders ist als in Deutschland, denn wie sagt man so schön „España es diferente“(dt. Spanien ist anders).
von Sebastian Schön und Phillip Kerth, Assistenten für Hotelmanagement im 3. Jahr

Für 2012 ist ein neuer Austausch mit einer Hotelfachschule auf Reunion geplant. Dort können unsere Assistenten für Hotelmanagement dann ihr Französisch in einem 2-wöchigen Kurs mit anschließendem 8-wöchigen Praktikum vertiefen und das Ganze 9000 km entfernt und doch auf französischem Boden.